Bruno Wildhaber

Wir vernehmen mit Erstaunen, dass der EuGH dem Freipass Safe Harbour die Legitimation entzogen hat. Was an Daten im letzten Jahrzehnt unter dem Deckmantel des „gleichwertigen Schutzes“ in die USA wanderten, dürfte jeden Rahmen sprengen. Doch was können wir uns davon versprechen? Eine genaue Analyse bietet sich an, ebensosehr aber eine kritische Auseinandersetzung mit dem Grundkonzept Datenschutz. Sind wir mit der geplanten EU Verordnung zum Datenschutz auf dem richtigen Weg? Sollte man nicht eher darauf achten, dass der Datenschutz der gelebten Realität entspricht, d.h. dass 90% der Bevölkerung selbst ihre privatesten Informationen freiwillig in den Rachen der Datenlöwen schmeissen? Hat Jaron Lanier recht, wenn er sagt, dass Sirenen-Server bereits heute die Welt beherrschen und wir eigentlich nur noch am Arm der Datenkraken hängen?

7. Oktober 2015

Das Ende des Safe Harbour (oder der Hafen, der nicht safe war)

Wir vernehmen mit Erstaunen, dass der EuGH dem Freipass Safe Harbour die Legitimation entzogen hat. Was an Daten im letzten Jahrzehnt unter dem Deckmantel des „gleichwertigen […]
12. August 2015

Der Standardisierungs – Zoo oder „Wer braucht ISO-Normen?“

Ich mache aus meinem Herz keine Mördergrube. Ich halte 90% der existierenden Normen für überflüssig, unnötig und verwirrend oder wie ein Kollegen von mir einst gesagt […]
18. Juni 2015

Referendum gegen das Überwachungsgesetz (BÜPF)

Wir unterstützen die ICT-Wirtschaft in der Bekämpfung des einseitigen Überwachungsgesetzes (BÜPF). Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es offenbar einfacher ist, fundamentale Grundwerte der Gesellschaft […]
22. Mai 2015

Aufräumen statt drauflos kaufen

Update: Interview aus der Netzwoche von Daniel Burgwinkel & Bruno Wildhaber In der Computerworld 8 vom 22. Mai 2015 widmet sich Bruno Wildhaber den Grundlagen der […]